Die jährliche „FEFC“-Konferenz, die Pastoren und Leiter von Foursquare Kirchen in Europa zusammenbrachte, fand dieses Jahr in Lissabon, Portugal statt. Das Thema: „Leadership for Tomorrow“ (Leiterschaft der Zukunft), mit dem Leitvers aus Jesaja 42:9 „Neues verkündige ich. Bevor es aufsprosst, lasse ich es euch hören“.
Die Hauptsprecher – Ron & Annette Swor (USA) und Marc & Mirjam Lanz (Schweiz) – teilten offen und ehrlich vom reichen Schatz ihrer Weisheit und Erfahrungen – auch, wo es mal schief gegangen war. Die Anwesenden wurden motiviert, einerseits selbst den Lauf bis zum Schluss gut zu laufen (Hebräer 12:1; 1. Korinther 9:24-25) ohne auszubrennen, und andererseits, sich als Leiter in die nächste Generation der Leiterschaft zu investieren. Schon in die Kinder! Dabei wurden auch schwierige Themen nicht ausgelassen, wie z.B. „In wen soll ich mich (nicht) investieren?“, „Wie kann ich überhaupt erkennen, dass jemand bereit ist für Leiterschaft?“, oder „Wie funktioniert dienende Leiterschaft?“.
Ein Satz, der laut und stark in den Ohren der Anwesenden nachhallte, war: „Lerne den Herrn des Sabbats kennen“. Oft ist die Versuchung für Pastoren, „tun“ zu wollen – und dabei die Ruhe, die ungestörte Zeit mit Gott, zu vernachlässigen. Ein sehr berührender Moment war am letzten Abend, wo die Leiter dazu ermutigt wurden, ehrlich zu werden und zu erkennen, wo sie Hilfe brauchen. Als prophetischen Akt dazu, eine der im Raum verteilten Glocken zu läuten – und nach vorne zum Gebet zu kommen. Der Klang der Glocken, immer wieder, dann auch ein Zeichen für alle Anwesenden, das Gedankengut loslassen zu dürfen, für Alle und Alles verantwortlich sein zu müssen. Der Anblick von Leitern, gestützt von anderen Leitern, eine Ermutigung, Schwächen zugeben zu dürfen und keine fromme Front zu bewahren.
Alle Sessions wurden eingeleitet mit musikalischen Anbetungszeiten, die den Fokus darauf richteten, WER Gott ist. Danke dafür dem portugiesischen Team! Viel Zeit für Austausch, einander kennenlernen, für einander beten, mit einander Spaß haben (sogar das Wetter co-operierte letztendlich für einen sonnigen Ausflug zum Torre de Belém, oder ins nahegelegene Cascais), und ein Einblick in die portugiesische Kultur (und köstliche Kulinarik!!) dank der Gemeinde vorort rundeten ein tiefgründiges, gelungenes und herausforderndes Wochenende ab. Ich denke, Gott hat Herzen berührt und verändert – zumindest meines 🙂






